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Die Region Kleines Dreieck

Der Städteverbund „Kleines Dreieck – Bogatynia - Hrádek nad Nisou - Zittau“ liegt an der EU-Außengrenze Deutschlands zu Polen und Tschechien und im Zentrum der Euroregion Neiße. Mit der EU-Erweiterung wird Deutschland und damit das „Kleine Dreieck“ in das Zentrum der zukünftigen Wirtschaftsunion rücken.
 
Der Städteverbund umfasst grenzübergreifend die Stadtgebiete der Städte Zittau – Bogatynia - Hrádek nad Nisou einschließlich der zugehörigen Gemeinden.
 
Zittau als die südöstlichste sächsische Stadt und Kreissitz des Landkreises Löbau-Zittau ist durch hohe Bevölkerungsverluste, hohe Arbeitslosenquote und Defizite in der wirtschaftlichen Entwicklung charakterisiert. Die Stadt Zittau ist ein Mittelzentrum, dessen Verflechtungsbereich im wesentlichen das ehemalige Kreisgebiet umfaßt. Ihre Bedeutung für den polnischen und tschechischen Grenzraum nimmt zu und wird im Rahmen der EU-Erweiterung weiter steigen.
 
Die städtisch - ländliche Gemeinde Bogatynia liegt im Südwesten der niederschlesischen Woiwodschaften. Sie zählt zu den Zentren mit niedriger Rangordnung und besitzt damit Ergänzungsfunktion zu den Hauptzentren (Zgorzelec, Jelenia Góra). Ihre derzeitige Leistungskraft wird durch den Tagebau „Turow“ und das Kraftwerk geprägt.
 
Die Stadt Hràdek nad Nisou als Kleinstadt im nördlichen Teil des Bezirkes Liberec, stellt für die umliegenden Gemeinden eine sogenannte Schwerpunktgemeinde dar, die mit dem Kristyna-See und vorhandenen Dienstleistungseinrichtungen ergänzende Funktionen besitzt.