Strassenverbindung B 178 – neu (Deutschland) – Polen – R 35 (Tschechien)
Lage des Städteverbundes Kleines Dreieck
VORHANDENE VERKEHRSINFRASTRUKTUR
Straße
| Bogatynia: | Direktanbindung an die Straße 352 – Richtung Zgorzelec |
| Hrádek nad Nisou: | Direktanbindung an die R 35 (Schnellstraße) – Richtung Liberec |
| Zittau: | Direktanbindung an die B178 (B178 n – Staatsstraße), B 99, B 96 – Richtung A 4 |
Schienenanbindung
zwischen Deutschland und Tschechien
Nächste Flugplätze
| Liberec/ Reichenberg (CZ) | 25 km |
| Dresden (D) | 100 km |
Direkte Grenzübergänge
| Zittau – Bogatynia: | GÜG Zittau Friedensstraße/ Porajów (PKW) |
| GÜG Zittau Chopinstraße/ Sieniawka (PKW, LKW-7,5t, Bus) |
| Bogatynia – Hrádek nad Nisou | GÜG Porajów/ Hrádek nad Nisou (PKW) |
| GÜG Bogatynia/ Frydlant (PKW, LKW-3,5t, Bus) |
Schwerpunkt der Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur ist die Erhöhung der Leistungsfähigkeit des Straßennetzes und der Durchlassfähigkeit der Grenzübergänge. Das sind wesentliche Voraussetzungen für die Funktionsfähigkeit des Städteverbundes, den transnationalen Wirtschaftsverkehr, die wirtschaftliche Entwicklung des Raumes sowie dessen Einbindung in Tourismusrouten. Voraussetzung für den Bedeutungszuwachs der Region als logistischer Verkehrsknoten zwischen Ost- und Westeuropa einschließlich den damit verbundenen Synergieeffekte für den Wirtschafts- und Lebensraumes ist die
- Realisierung einer leistungsfähigen Nord- Süd- sowie autobahnergänzenden Straßenverbindungen zur Verbesserung der Anbindung an das Autobahn- und Schnellstraßennetz sowie die Ballungsräume in Deutschland, Polen und Tschechien,
- Sicherung einer regional bedeutsamen Verbindung auf polnischem Gebiet zur direkten Anbindung an die Wirtschaftsräume Polens,
- Entlastung der innerstädtischen Straßennetze durch Schaffung von leistungsfähigen Ortsumfahrungen zur Aufnahme des sich erhöhenden Verkehrsaufkommens.
Als Achse mit überregionaler Bedeutung kommt dabei der Nord-Süd-Verbindung von Deutschland (B178 n) über Polen nach Tschechien (R 35) prioritäre Bedeutung zu, da sie
- die optimale Linienführung in der überregionalen Anbindung darstellt, keine Ortsdurchfahrten aufweist und durch autobahnähnlichen Ausbau, der mit einer Entwurfsgeschwindigkeit von 100 kmh und festgesetzten Höchstgeschwindigkeit von 130 kmh einen zügigen Transport in allen beteiligten Ländern zulässt,
- wesentliche Voraussetzung für die Funktionsfähigkeit des in Vorbereitung befindlichen Gewerbegebietsverbundes darstellt (Durch die günstige Einordnung von Anschlussstellen an der Vorrangstraße wird sie zur schnellen Direktanbindung der einzelnen Gewerbegebietsflächen. Voraussetzung ist eine kurze und geradlinige Linienführung in den Hauptrichtungen.)
- alle drei Städte des „Kleinen Dreiecks“ untereinander verbindet und damit den Städteverbund weiter befördert,
- ein Schritt zur Angleichung im Niveau der Verkehrsinfrastruktur zwischen den Ländern bedeutet.
Gemäß dem derzeitigen Vorbereitungsstand wäre die vollständige Einbindung in das Autobahn- und Fernstraßennetz der drei Länder bis 2005/2006 möglich.
Im Gebiet des „Städteverbundes Kleines Dreieck Bogatynia – Hrádek nad Nisou - Zittau“ sind in diesem Rahmen geplant:
- Neubau der Neiße-Brücke und Bau eines GÜG Zittau- Gewerbegebiet Weinau-Nord
- Durchgängige Straßenführung mit vergleichbarem Standard zwischen der B 178 n (D) über polnisches Gebiet bis zur R 35 (CZ)- gleichwertige Klassifikation der Straße in der Republik Po-len (Tschechische Republik Schnellstraße, Deutschland Kraftfahrtstraße),
- Anschluß an die OU- Sieniawka (Straßen 354 / 12301),
- Durchgängige Straßenführung mit vergleichbarem Standard zwischen der B 178 n (D) über polnisches Gebiet bis zur R 35 (CZ)- gleichwertige Klassifikation der Straße in der Republik Polen (Tschechische Republik Schnellstraße, Deutschland Kraftfahrtstraße),
- Neubau eines GÜG Kopaczów/ Hrádek nad Nisou.
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