Kontakt Impressum Sitemap Home

Home -> Schlüsselprojekte -> Schulprojekt
Copyright 2003

Integrative Arbeit der Schulen


Im Rahmen der Vereinbarung des Städteverbundes Bogatynia (P) -Hrádek nad Nisou (CZ) –Zittau (D) zur Zusammenarbeit wurde die Entwicklung des gemeinsamen Lebens- und Sprachraumes als eine Hauptaufgabe heraus gearbeitet. In diesem Kontext arbeiten die drei Grundschulen aus Zittau, Porajow und Hrádek nad Nisou seit 2001 in einer gemeinsamen Projektgruppe unter Beteiligung der drei Stadtverwaltungen zusammen. Im Schuljahr 2002/2003 wurde ein erstes gemeinsames Projekt „Spielend Sprachen lernen“ für die erste Klassenstufe gestartet, dass ab dem Schuljahr 2003/2004 für drei Jahre erweitert fortgeführt werden soll.
 
Schwerpunkte des zukünftigen Projektes “Integrative Zusammenarbeit dreier Schulen im Städteverbund Kleines Dreieck“ sollen sein:

  1. Sprachbildung bei Lehrern und Kindern
    - Einfache Fähigkeiten zur Kommunikation im Alltagsleben in den drei Sprachen deutsch, tschechisch und polnisch
    - Entwicklung von Bewußtsein für den gemeinsamen dreisprachigen Raum
    - Seminare für die beteiligten Lehrer
    - Gemeinsamer Unterricht von deutschen, polnischen und tschechischen Schülern in kleinen gemeinsamen Gruppen
  2. Austausch zu Erfahrungen hinsichtlich unterschiedlicher Lehrmethoden insbesondere in den Fächern Muttersprache, Fremdsprache, Musik und Geschichte
    - Durchführung gemeinsamer Workshops und Erfahrungsaustausch der Pädagogen insbesondere Nutzung des Potentials an speziell ausgebildeten Lehrern in der Schule Porajow (z.B. Tanzpädagogen)
  3. Zusammenarbeit der Schulen
    - Die beteiligten Schulen werden zu Veranstaltungen der einzelnen Schule eingeladen
    - Treffen von Lehrern und Elternvertretern
    - Gemeinsame Aktionen in denen die Erfahrungen zum laufenden Projekt der Schule in Hrádek nad Nisou sowie der freien Schule Hartau-Hrádek genutzt werden – zukünftig sind hier gemeinsame Aktivitäten im Sinne einer Vernetzung angedacht
  4. Das Kennenlernen der Sitten, Traditionen und Geschichte der jeweiligen Länder- gemeinsame Herkunft und gemeinsame Zukunft – Anwendung von Methoden der Spielpädagogik (Integrations- und Lernform)
    - durch die Pädagogen werden die unterschiedlichen geschichtlichen Wurzeln aber auch Bräuche im Rahmen der einzelnen Treffen vermittelt (z.B. Weihnachten, Ostern, Geschichte der Besiedlung, Heutiges Leben – Probleme)
    - Abbau von Vorurteilen – Vermittlung der Vorteile des gemeinsamen Lebensraumes
    - Vorbeugen vor Fremdenfeindlichkeit, Aufbau des Verantwortungsgefühls für sich selbst und füreinander.
  5. Entwicklung von Verständnis, Akzeptanz und Abbau von Vorurteilen und Klischees
    - durch die regelmäßigen Treffen abwechselnd in allen drei Schulen sollen Verständnis füreinander entstehen und Freundschaften in diesem grenznahen Raum befördert werden


Darüber hinaus sollen die gesammelten Erfahrungen verallgemeinert werden. Dieses Projekt soll ein erster Schritt zum mittelfristigen Aufbau einer internationalen Schule in der Region sein. Die Erfahrungen laufender Projekte werden dabei berücksichtigt.